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Sinfoniekonzert „Gegensätze“

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Toshiro Mayuzumi
Bugaku (1963)

Alexander Grigorjewitsch Arutjunjan
Trompetenkonzert (1950)

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

William MacDonald, Trompete
Filip Paluchowski, Dirigent


GEGENSÄTZE

Gegensätze ziehen sich bekanntermaßen an – so auch in der Musik. Die Rede ist nicht nur von Themendualismus, bei dem zwei Themen in einem Stück gegensätzlich sind und konkurrieren, auch die Neue Musik wird oft der Alten Musik gegenübergestellt und verglichen. Bei diesem Konzert bildet der musikalische Rahmen sowohl Altbekanntes als auch Neue Musik des 20. Jahrhunderts.

Zu Beginn erklingt ein Ballett für Orchester: Bugaku – eine Art japanische Hofmusik für einen traditionellen Tanz mit symmetrischen Bewegungen – ist ein Werk des bekannten  japanischen Komponisten Toshiro Mayuzumi aus dem Jahr 1966. Danach folgt Alexander Arutjunjans Trompetenkonzert:  eines der bedeutendsten Konzerte des 20. Jahrhunderts für die Trompete als neu entdecktes Soloinstrument. Mit seinem unüblichen Aufbau und seinen außergewöhnlichen Eigenschaften bietet es einen „Tummelplatz für jeden virtuosen Trompeter“. In diesem Fall für den jungen William Mac Donald vom Landesgymnasium für Musik in Dresden.

Zum Schluss erklingt die 3. Sinfonie von Johannes Brahms, ein kennzeichnendes Werk der absoluten Musik. Der Komponist positioniert sich mit seiner Sinfonie klar auf die Seite der an die Wiener Klassik angelehnten absoluten Musik. Jene stand in der Zeit des „Musikstreits“ im Konflikt zu den Vertretern der Neudeutschen Schule, welche eher die Programmmusik und sinfonische Dichtung als zukunftsweisend ansahen.

Späteres Event: 4. Februar
Sinfoniekonzert „Empfindungen“